ARK Sachkatalog (1501-1955) der Staatsbibliothek zu Berlin - im Aufbau
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ARK Sachkatalog (1501-1955)


Historische Bestände zur Archäologie im Alten Realkatalog (ARK)



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Inhalt, Struktur und Umfang

Der Katalogteil "Archäologie" umfasst im Alten Realkatalog (ARK) insgesamt 4 Sachbände.

Notationsbereich Archäologie ARK-Bände
Nw 45 - Nw 1476 Allgemeine Kategorien 1
Nw 1751 - Nw 1849 Allgemeine Archäologie 1
Nw 3026 - Nw 3050 Archäologie einzelner alter Völker
Nw 3106 - Nw 3330 Antike Künstler
Nw 3411 - Nw 4011 Einzelne Bilderkreise
Nw 4301 - Nw 5434 Gesammelte Abbildungen
Nw 6201 - Nw 6780 Einzelne Kunstwerke
Nw 7021 - Nw 9520 Verschiedenes
Nw 11010 - Nw 11020 Fälschung von Antiken
Nx 20 - Nx 4624 Architektur 1
Nx 5121 - Nx 5556 Plastik 1
Nx 5601 - Nx 5759 Ikonographie
Nx 5791 - Nx 11016 Gebrauchsgegenstände
Nx 11101 - Nx 11795 Malerei
Nx 11991 - Nx 13000 Mosaiken


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Erschließung

> Archäologie
Der Katalogteil "Archäologie" beinhaltet nach dem Verständnis des ARK lediglich die Klassische Archäologie des griechischen und römischen Altertums mit dem Schwerpunkt der Kunstarchäologie. Er liegt vollständig als Online-Systematik vor.

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Archäologische Literatur in anderen Katalogteilen

  • Biblische Archäologie:
    > Theologie > Kirchengeschichte > Biblische Archäologie
    Notationsbereich: Bh 8000 - Bi 11408
  • Christliche Archäologie:
    > Theologie > Kirchengeschichte > Christliche Archäologie
    Notationsbereich: Cc 7001 - Cc 7695
  • Allgemeine Vor- und Frühgeschichte auch bei:
    > Geschichte · … > Allgemeine Geschichte
  • Regionale Literatur zur Ur- und Frühgeschichte und zur Altertumskunde:
    > Geschichte · … > Länderkataloge


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Bestandsbeschreibung

Der historische Bestand zur Klassischen Archäologie ist bis zum Ende des 18. Jahrhunderts durch bemerkenswerte Kontinuität und Dichte gekennzeichnet. Dank der Aufnahme der Privatbibliotheken des gelehrten Ministers Ezechiel von Spanheim im Jahre 1701 und des Geheimen Legationsrats Heinrich Friedrich von Diez im Jahre 1817, die reich an historischen und archäologischen Werken waren, wurde der bereits vorhandene Bestand aus der Gründungszeit der Bibliothek weiter angereichert. Ebenso begünstigt wurden diese Sammlungen bereits im 17. Jahrhundert dadurch, dass gleich zwei Bibliotheksleiter (Heinrich Christian von Heimbach und Lorenz Beger) von Hause aus Archäologen waren. Im 19. und 20. Jahrhundert stieg die Zahl der Drucke zwar sprunghaft an, infolge der gleichzeitigen Entstehung einschlägiger Spezialbibliotheken zeichnet sich dieser Zuwachs aber nicht mehr durch die Einmaligkeit der früheren Jahrhunderte aus. Die große Sprachenvielfalt zeugt jedoch von der Universalität des Bestandes.

Literatur zur Ur- und Frühgeschichte galt im 19. Jahrhundert als Bestandteil der allgemeinen Altertumskunde bzw. der jeweiligen Landeskunde und wurde nach Gewichtung der Geschichte der einzelnen Länder erworben. Bemerkenswert dicht ist der Bestand bei Griechenland, wo der Schwerpunkt innerhalb der Gesamtgeschichte auf dem Alten Griechenland lag, und bei Ägypten mit dem Hauptgewicht auf der altägyptischen Zeit.

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Verluste durch den Zweiten Weltkrieg

Dank ihrer systematischen Stellung zwischen Kunst und Architektur erlitt die Klassische Archäologie gleich diesen Sachgruppen nur geringe Verluste, da der größte Teil nach Arnsburg in Oberhessen ausgelagert worden war. Ein offenbar nur geringer Teil geriet nach Parsow in Pommern und gilt als Verlust.

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